Gemeindeentwicklung - Quartiersentwicklung
Partizipation - Bürger:innenbeteiligung
Betroffene werden zu Beteiligten - Gemeinsame Gestaltung und Mitverantwortung -
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Meine Auftraggeber sind meistens Verantwortliche in Gemeinden (Bürgermeister, Gemeindevorstände, Amtsleiter,..) oder in Regionen (mit regional-koordinatorischen Aufträgen beauftragte Institutionen z. B. Region, Pllanungsgenossenschaften, Verbände…).
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Im Rahmen eines ausführlichen Auftragsklärungsgesprächs erarbeite ich mir ein Bild über Anliegen und Ziele der Auftrageberschaft.
Bei großen Projekten erstelle ich einen formalen, detaillierten Projektauftrag.
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Polittisch Verantwortliche, Verwaltungsmitarbeiter:innen/Fachleute, Stakeholder (Anspruchsgruppen) und allgemein: von den Planungen Betroffene.
Die Prozesse sind oft hierarchieübergreifend und von der Fachlichkeit oder der Betroffenheit der TeilnehmerInnen her betrachtet „interdisziplinär“.
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Zukunftswerkstätten, Zukunftskonferenzen, Planungsklausuren, Planungslabors, Workshops, Arbeitssitzungen, Exkursionen, Einzelarbeit, etc.
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Von einzelnen Arbeitssitzungen, über Halb-und Ganztage, Wochenenden, bis zu längeren, formal geplanten Prozessen mit einer vorgesehenen Abfolge von Sitzungen, Workshops und Veranstaltungen.
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Auftragsklärung (nicht aufwandsrelevant)
Prozessplanung
Moderation und Prozessbegleitung
Ergebnissicherung, Dokumentation
Organisation von Exkursionen
…ab und zu auch Catering… Getränke/ Verpflegung…
Bei wichtigen zukunftsweisenden Projekten und strategisch wirkenden Vorhaben einer Gemeinde kann es für Politik und Verwaltung sinnvoll sein, die Bürgerschaft, die Institutionen, die “Stakeholder” (die Anspruchsgruppen) in die Überlegungen einzubeziehen (Gestaltung von Gemeindezentren, Plätzen, Sicherung der Lebensqualität, Stärkung des Ehrenamtes, Entwicklung von ‘Quartieren’/Ortsteilen, Parzellen, Weilern…).
„Betroffene zu Beteiligten machen“ – dieses Erfolgskriterium erfolgreicher Entwicklung scheint klar und einfach zu sein, muss aber gut im Sinne eines “lernenden Systems” geplant sein.
Partizipation (oft verkürzt “Bürger:innenbeteiligung” genannt) findet immer in bestehenden Strukturen statt (z. B. Gemeindestrukturen und -gremien, Verwaltungszuständigkeiten, Eigentumsverhältnisse, Gesetze,…), auf die sauber Bezug genommen werden muss. Diese Prozesse schaffen während ihrer Dauer einen nur scheinbar hierarchiefreien Raum. Die Kompetenzen und Verantwortung bleiben auf jeden Fall dort, wo sie hingehören. Gemeinde und Zivilgesellschaft verfügen über unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten, Rechte und Pflichten. Wenn dann gemeinsam akzeptierte Ziele formuliert sind, kann arbeitsteilig im Sinne der Zuständigkeiten gehandelt werden.
In Zeiten von Politikverdrossenheit wird “Bürger:innenbeteiligung” von manchen leider ideologisch verstanden, sie ist aber kein gesellschaftspolitisches Allheilmittel. Richtig eingesetzt, kann Partizipation aber sehr wohl gute, nachhaltige Ergebnisse ermöglichen.
Ich habe langjährige Erfahrung mit Beteiligungsprozessen auf kommunaler und regionaler Ebene und kenne das Spektrum ihrer Erscheinungsformen (von der blossen Information über die Konsultation bis zum Plebiszit), ihre Erfolgskriterien, aber auch die idealtypischen Fallen und Gefahren.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei Gemeindentwicklunsgprojekten (z.B. Architektur, Verkehrsplanung, Landschaftsplanung, Raumplanung…) ist oft notwendig, meine Aufgabe dabei ist es, die externen Fachplanungen richtig im Prozess zu platzieren.
Grundsätzlich gilt es bei solchen Projekten immer zu Beginn zu klären:
Wer möchte eigentlich wen, woran, mit welchen Zielen… beteiligen? Welches Erwartungsmanagement muss dabei zur Anwendung kommen? Wie organisiert man sich? Und dann muss man’s einfach tun.