Koordination und Kooperation

Vorbereitung von Kooperationen - Zuerst ‘koordinieren’, dann erfolgreich ‘kooperieren’

  • Gemeindepolitik und/oder regionale Gremien und Institutionen, Gebietskörperschaften, Landesverwaltung

  • Gemeindepolitk, Verwaltungsmitarbeiter:innen und -abteilungen, nachgelagerte Einrichtungen, Regionalplanungsgemeinschaften, Bürgerschaft, Behörden, Institutionen, Betriebe, Landesverwaltung …

  • Von Einzelveranstaltungen (z. B. Planungsklausuren), Bürgermeistertreffen, Amtsleiter-Workshop, Netzwerkveranstaltungen, bis hin zu längerfristigen Beteiligungsprozessen mit einer eigenen Projektorganisation (Steuerungsgruppe, Arbeitsgruppen, etc.)

    • umfassende Auftragsklärung (ggf. in der Form eines Vorprojekts)

    • Prozessplanung

    • Datensammlungen, Interviews

    • Moderation von Veranstaltungen und Prozessbegleitung

    • Ergebnissicherung, Dokumentation

 

Der Begriff Kooperation ist in aller Munde und wird meiner Meinung nach inflationär gebraucht. Überall soll mehr kooperiert werden, wird appelliert, ohne anzugeben, wie das geschehen soll. Die Politik soll mit den Bürgerinnen kooperieren, die Vereine miteinander, die Wirtschaft mit den NGOs, die Religionsgemeinschaften, der Norden mit dem Süden, die Gemeinden und Regionen untereinander. Natürlich ist Kooperation meistens sinnvoll, notwendig, effizienz- und/oder effektivitätssteigernd. Gerade die Kooperation auf kommunaler Ebene, also zwischen Gemeinden, macht bei steigenden Anforderungen und sinkenden Mitteln grossen Sinn ( z.B. gemeinsamer Bauhof, gemeinsame Baurechtsverwaltung, gemeinsame Verwaltungsstrukturen, verstärkte Vereine-Kooperation, Kooperation im Veranstaltungsbereich,…), ist aber ein eher neues Phänomen und regional unterschiedlich akzeptiert.

So sinnvoll Kooperation auch meist ist, so sind die zugrundeliegenden Prozesse auf der institutionellen Ebene doch oft herausfordernd, weil sie in einem sehr komplexen Umfeld stattfinden. Gemeinden, Institutionen, Betriebe,.. sie alle haben ihre jeweils eigenen Ziele und Rahmenbedingungen, es gilt aber aus den daraus resultierenden Bezügen Gemeinsamkeit zu destillieren…bevor konkret zusammengearbeitet wird. Das ist oft aufwändiger, als die eigentliche Kooperation selbst. Dieser Chronologie muss Beachtung geschenkt werden.

Vor der Kooperation braucht es also, chronologisch betrachtet, zuerst Koordination oder anders gesagt, zu Beginn gilt es, gemeinsam akzeptierte Zielvorstellungen zu erarbeiten, Spielregeln zu diskutieren, machmal auch: einander kennenlernen…. Darauf aufbauend können dann jene Bereiche benannt werden, in denen sinnvolle und legitimierte Kooperation unter welchen Bedingungen in Zukunft stattfinden soll.

Im Vorfeld braucht es also entsprechende Kommunikation der zu beteiligenden Personen, Gremien, Gebietskörperschaften. In diesem vorgelagerten Bereich kann ich Unterstützung anbieten. Ich recherchiere und plane geeignete Kommunikationsvorgänge und Interventionen. Auf Basis dieser Koordinationsprozesse können Kooperationsprojekte entschieden werden.

Ich biete Planung und Begleitung der oben beschriebenen kommunikativen Vorbereitungsprozesse an, nicht jedoch inhaltliche Fachberatungsleistungen (z.B. Rechtliches, technisches Wissen). Fachexperten können jedoch sinnvoll und interdisziplinär in diese Abstimmungsprozesse einbezogen werden.